Volontariat: Wissenschaftliche/r Dokumentar/in / Information Specialist

Aktuelles

„Wir müssen das Berufsbild neu erfinden“


Foto © 2017 h_da

Artikel zum Jahrgang 2016. Lesenswert!

h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation

9. November 2017 von 9 – 18 Uhr – Hochschule Darmstadt Mediacampus Dieburg

Das h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation ist eine jährliche Veranstaltung im Rahmen des postgradualen und kooperativen Volontariats zur wissenschaftlichen Dokumentation das von der interessierten Fachöffentlichkeit besucht werden kann. Das Symposium fokussiert auf den pragmatisch-aktuellen Rand der technischen, organisatorischen und wissenschaftlichen Entwicklung in der Dokumentation in ihrer Rolle als Inkarnation der Informationswissenschaft. Die geladenen Sprecher liefern in jeweils ca. 2stündigen Sessions ein jährliches Update zur aktuellen Entwicklung verschiedener Dimensionen in diesem Berufsfeld.

Programm:

  1. Ulrich Lang (SWR): Neue journalistisch und dokumentationsrelevante Datenquellen und neue dokumentarische Verfahren zur Informationsgewinnung (zugesagt)
  2. Peter Wiechmann (SWR): Neue juristische Herausforderungen in der Dokumentation, speziell Mediendokumentation (zugesagt)
  3. Olaf Moschner (infoNetwork/RTL): aktuelle Entwicklungen in multi-chanel Dokumentationssystemen für redaktionelle Anwendung (zugesagt)
  4. Prof. Dr. Marc Rittberger (DIPF/h_da): neue Verfahren, Methoden und Instrumente in der Dokumentation (zugesagt)
  5. NN: Budgets, Personalentwicklung, administrative Innovationsspielräume und ihre Wirkung auf aktuelle Entwicklungspotenziale in der Dokumentation

Alle Interessenten sind herzlich zur kostenlosen Teilnahme eingeladen. Da wir die Planung der Räumlichkeiten und des Randprogramms stark abhängig von der zu erwartenden Teilnehmerzahl durchführen müssen, bitten wir um eine vorherige verbindliche Anmeldung bei Prof. Geribert Jakob per eMail: geribert.jakob@h-da.de bis Ende Oktober 2017.

Ausschreibung einer Professur

Interna

Bitte Beachten:

Im Wiki wissDok - Tipps und Hinweise von Absolventen an kommende und aktuelle Programmteilnehmer gibt es Informationen, die das Leben als Teilnehmer leichter machen!

Dazu ist je Session eine einmalige Anmeldung mit den individuellen Accountdaten (h_da-ID und Passwort) nötig, die nur eingeschriebene Studierende / Teilnehmer und Dozenten haben!

Allgemeine Beschreibung des Programms

Die Hochschule Darmstadt (h_da) startete am 4. April 2016 die akademische Phase eines postgradualen und kooperativen Volontariats mit Zertifikat zum/zur „wissenschaftlichen Dokumentar/in / Information Specialist“. Kooperationspartner sind das ZDF, das Deutsche Rundfunkarchiv, die infoNetwork GmbH (RTL), das Deutsche Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF), die Deutsche Welle, das Deutschlandradio und die gesamte ARD ohne NDR und MDR. Das FIZ Karlsruhe wird als neuer Partner 2017 in den Kreis eintreten. Es gibt darüber hinaus weitere Kooperationsanfragen.

Das Programm hat eine Dauer von zwei Jahren, von denen das erste vollständig in der Partnerinstitution verbracht wird und wo im zweiten Jahr die akademischen Ausbildungsanteile hinzukommen. Der akademische Teil des Programms findet in sieben einwöchigen Präsenzphasen mit einem Umfang von 256 Stunden statt. Zeitlich davor bzw. dazwischen liegen die Selbstlernphasen in einem gleichen Umfang von 256 Stunden. Diese werden als Teil der Arbeitszeit am Ort der Entsender (Kooperationspartner) absolviert. Ein Entsender ist ein Partner, der für das betreffende Jahr Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Programm anmeldet. Die Entsender liefern eine Dokumentation der Ausbildungsinhalte außerhalb des akademischen, d.h. für den berufspraktischen Anteil. Diese qualitätsgesichert abgestimmte Dokumentation (Ausbildungsplan) dient als Basis für die curriculare Abstimmung mit dem akademischen Programmteil und ergänzt das Zertifikat zusammen mit dem Modulhandbuch als Anhang.

Der Studienprogrammleiter Prof. Geribert Jakob erläutert dazu: „Das Programm ist sehr dicht. Es deckt inhaltlich etwa 70% der Themen eines informatikorientierten informationswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiums ab, allerdings zunächst überwiegend auf der Stufe 1 nach dem europäischen Zertifizierungshandbuch für Informationsberufe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichen allerdings oft und schnell aufgrund persönlicher Voraussetzungen, Fähigkeiten und bearbeiteten Problemstellungen im Programm auch die Stufe 3 und die höchste Stufe 4 für ihre Spezialisierung.“

Die h_da bietet damit in ihrer technischen Tradition ein Ausbildungsprogramm an, das den beschleunigt veränderten Anforderungen in der Dokumentation, insb. in Richtung Automatisierung, Informationsprodukt(weiter)entwicklung und emerging technologies, wie z.B. linked data-Technologien und semantic Web gerecht wird.

Das Programm findet unter Beteiligung von Professorinnen und Professoren der Studiengänge der Informationswissenschaft am Fachbereich Media (fbmd) der Hochschule Darmstadt statt. Jährlich werden max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen. Falls die 25 Plätze von den Partnern in einem Jahr nicht ausgeschöpft werden, stehen die vakanten Plätze anderen Interessierten offen.

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Programm ist in der Regel ein Masterabschluss oder ein vergleichbarer Abschluss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen zusätzlichen Auswahlprozess bei den Entsendern bestanden und nachgewiesen, dass sie in der Lage sind, sich relevante Fakten (Modelle, Methoden, Instrumente, Verfahren, Zusammenhänge etc.) eigenständig anzueignen. Die Teilnahme am akademischen Teil des Programms setzt zudem die förmliche Absolvierung des ersten Volontärjahres bei einer Partnerinstitution voraus. Die Zugangsvoraussetzung ist auch erfüllt, wenn von den Partnern bescheinigte und dokumentierte Befähigungen der Teilnehmenden bestehen, die zu den berufspraktischen Ausbildungsplänen der Volontärinnen und Volontäre gleichwertig sind.

Entstanden ist das kooperative Volontariat mit Zertifikat zum/zur „wissenschaftlichen Dokumentar/in / Information Specialist“ ausgehend von einer Anfrage im März 2015. Im Folgenden hatte sich der Studienprogrammkoordinator Prof. Geribert E. Jakob an das Konzept und die curriculare Entwicklung des Programms gemacht, dessen Ergebnis nun mit dem Start des Programms auf dem Mediencampus der h_da in Dieburg umgesetzt wird.

Das Programm wird 2016 und 2017 als Pilot mit einer umfangreichen Evaluierung durchgeführt, bevor es in den Regelbetrieb überführt wird, der bis 2022 vereinbart ist. Im Jahr 2022 werden die Partner und die Hochschule darüber entscheiden, ob und ggf. wie das Programm danach weitergeführt wird. Prof. Jakob: „Es gibt dazu schon erste sehr rohe Überlegungen zu dualen Masterprogrammen und Spin-Offs. Auch auf der Ebene darunter, also der FaMis, könnte –bedingt durch die rasant angezogenen Anforderungen an die berufliche Qualifikation– kurz- bis mittelfristig ein duales akademisches Angebot auf Bachelorebene entstehen.“

  • Zweijähriges Volontariat als postgraduales Programm mit
    • einer berufspraktischen Phase im ersten Jahr (voll) und zweiten Jahr (abzüglich akademischer Ausbildungszeit) bei einem der Partner
    • einer akademischen Ausbildung in sieben einwöchigen Präsenzmodulen und insg. sieben Wochen Selbstlernzeiten (für Kursvorbereitung aufgrund von Leseleitfäden, Nachbereitung und Dokumentation sowie Projektarbeit)
    • einem kooperativen Ansatz und Verzahung der berufspraktischen mit der akademischen Ausbildung
  • einer Weiterbildungsqualifikation als postgraduales Programm auf Basis individueller Studienabschlüsse auf Masterniveau

Konzept, Didaktik, Betreuung und Ablaufplan

Die Didaktik des Programms fußt grundlegend auf der projekt- und problembasierten Vermittlung von Erfahrungswissen – dem „Project Based Learning-Ansatz“ (PrBL). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre mitgebrachte Expertise mit gecoached selbst angeeigneten Fakten aus dem wissenschaftlich-dokumentarischen Umfeld kombinieren sowie effiziente und korrekte Lösungen entwickeln. Sie weisen dies durch in den Selbstlernphasen erarbeitete qualifizierte Fachbeiträge zu den einzelnen Modulen nach, die als Lösungsbeiträge im individuellen Projekt dokumentiert sind. Ein Kernaspekt der Wissensaneignung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die individuelle Bearbeitung und Dokumentation eines realen Projekts aus dem dokumentarischen Umfeld, das zum einen das im Programm anstehende Wissen zur Lösung erfordert, ein konkretes Ergebnis für die Organisation und/oder Technik beim Partner liefert und gleichzeitig eine Abschlussarbeit mindestens auf dem Level einer Masterarbeit darstellt.

Die Teilnehmer werden dabei hochschulseitig von den Dozenten unterstützt und auf Seiten der Entsender durch Coaches, die dort für ein reibungsfreies Arbeiten sorgen. Es ist geplant auf der Entsenderseite die Coaches auch mit der inhaltlichen Unterstützung zu betrauen. Dazu sollen für 2017 die bei den Partnern beschäftigeten Absolventen aktiviert werden. Dreh- und Angelpunkt für die Koordination, Informationsverteilung und Kooperation ist das an der h_da eingesetzte Lernportal moodle, zusammen mit weiteren Werkzeugen, die von ITDuA bereit gestellt werden.

Curriculum

Absolventenleitbild

„Die Absolventinnen und Absolventen kennen und nutzen Theorien, Prinzipien, Methoden und Systeme, mit denen Information aufgezeichnet, strukturiert, gespeichert, verwaltet, recherchiert und aufbereitet wird. Die Fähigkeit zur Konzeption, Entwicklung, Gestaltung, Einführung und das Betreiben von Informationsprodukten ist ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt. Das Studienprogramm verknüpft dabei informationswissenschaftliche, informatorische, medienrelevante, betriebswirtschaftliche und bibliothekarische Inhalte zu einem breiten berufsfeldorientierten Kompetenzspektrum, wie es heute in Unternehmen, Institutionen, Medien, Verwaltungen und Bibliotheken gefordert wird.“

Programmstruktur

  1. Themenblock: Intro und Überblick
  2. Themenblock: Erschließung und Wissensrepräsentierung
  3. Themenblock: Dokumentation, Semantik, Automatisierung
  4. Themenblock: Informationsproduktentwicklung
  5. Themenblock: Datenbanken, semantische Technologien
  6. Themenblock: Retrieval, Beratung und Wissensvermittlung
    • darin: h_da-Symposium zur Wissenschaftlichen Dokumentation
  7. Abschlussblock:
    • darin: Medien-, Informations- und Presserecht
    • Kolloquien (Präsentation der Projektergebnisse)

Curriculare Details und Termine

Die Curricula sind bezüglich der thematischen Fokussierung und aufgrund von Aktualisierungen customisiert und variieren damit leicht von Jahr zu Jahr. Die Details finden sich in den Unterseiten. Diese sind gleichzeitig eine Grundlage für die die Zertifikate begleitenden Transcripts of Records, die wir analog zu den Bologna-Regeln für jeden Absolventen erstellen.

Modulwochenblöcke 2017

  • Kick-off Meeting: 17. Jan. 2017, 14 Uhr, SWR (Mainz)
  1. Modul/Block:
    • Zeit: 03.04.17 - 07.04.17
    • Inhalte: Intro, Projektmanagement und Vorgehensmodelle, Requirements Management, Prozesse, Qualität; IW-relevante Inhalte in der Dokumentation, Gesamtschau
    • Ort: h_da Mediacampus Dieburg
  2. Modul/Block:
    • Zeit: 08.05.17 - 12.05.17
    • Inhalte:
      • Projekt (Arbeitsthema „Dokumentarisches Konzept Bundestagswahl 2017“), vom 08. bis 10.05.17, Ort: Host ist die DW in Bonn
      • Wissensrepräsentierung, vom 11. bis 12.05.17, Ort: h_da Mediacampus Dieburg
  3. Modul/Block:
    • Zeit: 29.05.17 - 02.06.17
    • Inhalte:
      • Automatisierung
    • Ort: h_da Mediacampus Dieburg
  4. Modul/Block:
    • Zeit: 26.06.17 - 30.06.17
    • Inhalte:
      • Produktmanagement
    • Ort: h_da Mediacampus Dieburg,
    • am 28.06.17 in Mainz (ZDF)
  5. Modul/Block:
    • Zeit: 09.10.17 - 13.10.17
    • Inhalte:
      • Semantische Standards und Technologien
    • Ort: h_da Mediacampus Dieburg
  6. Modul/Block:
    • Zeit: 06.11.17 - 10.11.17
    • Inhalte:
      • Semantische Anwendungen,
    • Ort: h_da Mediacampus Dieburg
    • darin:
      • am 09.11.17 ab 9:30 Uhr h_da-Symposium zur wissenschaftlichen Dokumentation
  7. Modul/Block:
    • Zeit: 07.12.17 - 10.12.17
    • Inhalte:
      • Informationsrecht am 07.12.17 ab 12 Uhr in Mainz (SWR)
    • Kolloquien am 08.und 09.12.17 - Ort: h_da Mediacampus Dieburg
    • Evaluierung, Verabschiedung am 10.12.17 - Ort: h_da Mediacampus Dieburg

Symposium

Das Symposium findet am 09. November 2017 statt. Weitere Infos siehe hier.

Kolloquien

Die Kolloquien finden am 08. und 09. Dezember 2017 statt. Die Teilnehmer präsentieren in der jeweils 45-minütigen Session ihre Projektergebnisse und verteidigen sie.

Bewerbungen für 2019

Beobachten sie bitte die Ausschreibungen für Volontärstellen unserer Partner ab Anfang Sommer 2017.

h_da-Symposium zur Wissenschaftlichen Dokumentation

Das h_da-Symposium ist ein integraler Bestandteil des Studienprogramms und bietet eine Plattform für die Diskussion zu Fragen der Implementierung neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Verfahren in der wissenschaftlichen und Mediendokumentation. Es ist öffentlich und wendet sich an das dokumentarische Fachpublikum. Einladungen (auch auf Nachfrage) werden im Frühjahr jeden Jahres verschickt.

  • 2016: „Neue Aufgabenfelder in Analyse und Monitoring: Big Data, Datenjournalismus, Webmonitoring, SMA/SMM, Data Mining“ (3 Sprecher, Workshop)
  • 2017: NN (5 Sprecher, Workshop) → siehe hier!

Das Kolloquium

Das Kolloquium dient der Präsentation der erarbeiteten Projektergebnisse sowie deren Verteidigung und damit implizit dem Nachweis der korrekten Anwendung erworbener Qualifikationen auf dokumentarische Problemkontexte. Die Kolloquien sind hochschulöffentlich.

Das Projekt

Jeder Teilnehmer bearbeitet in der achtmonatigen Laufzeit des akademischen Teilprogramms ein Lifeprojekt. Lifeprojekte sind Vorhaben, die in der Organisation des Entsenders zur Umsetzung anstehen. Sie sind also keine speziell für die Ausbildung generierten Themen, sondern normale Teile der jährlichen Projektplanung. Die Projekte werden inhaltlich mit der h_da abgestimmt um die Themenrichtung, Breite und nötige Kompexität sicherzustellen. Die Umsetzung der Projekte gehört zum normalen Arbeitsalltag der Teilnehmer; sie finden also nur zum kleinen Teil in der Selbstlernphase statt. Mit den Projekten werden die in der akademischen Phase vermittelten Kompetenzen und Qualifikationen umgesetzt und deren Beherrschung nachgewiesen. Insofern sind die Projekte im Sinne des Project Based Learning ein zentrales didaktisches Moment, in dem nicht nur sichergestellt wird, dass die informationswissenschaftlichen und dokumentarischen Inhalte (Modelle, Konzepte, Methoden, Werkzeuge, Standards) korrekt angewendet und umgesetzt werden, sondern damit auch ein Schwerpunkt auf den Erwerb von Erfahrungswissen gelegt wird.

Für das Projekt wird eine Projektdokumentation als wissenschaftliche Hausarbeit erstellt, die den fachlichen und akademischen Anforderungen mindestens einer Masterarbeit entspricht. Die Arbeit wird elektronisch eingereicht und bleibt unter Verschluss.

Neben der Projektdokumentation wird eine Präsentation für das Kolloquium erarbeitet.

Die individuellen Kolloquiumstermine sind der Bekanntmachung auf dem Lernportal (moodle) zu entnehmen.

Zur Orientierung - Ein Auszug aus dem Projektkatalog:

Analyse und Weiterentwicklung der Übernahme und Archivierung exklusiver Online-Produktionen in das Digitale Archiv System (DAS) in bestmöglicher Qualität und unter besonderer Berücksichtigung des ab Oktober 2016 geplanten Online-Jugendangebots von ARD und ZDF Evaluierung und Umsetzungskonzept für das HF-Programm-Mitschnitt-Archiv beim SWR
Automatische (Big Data-)Analyse öffentlich zugänglicher Webquellen bezüglich enthaltener Nachrichtenwerte für das „Team Wallraf“ Konzept sowie eine Handlungsempfehlung zur Einführung eines Ausleihsystems für E-Books für die Bibliothek des Südwestrundfunks unter Berücksichtigung von Kosten und technischen Rahmenbedingungen
Vereinheitlichung der inhaltlichen Erschließung von Audio- und Videoproduktionen Erstellung einer Definition von Basisdaten in Datenjournalismus-Projekten und damit verbunden Erarbeitung eines Aktualisierungsworkflow mit Ausblick auf alternative Speichermöglichkeiten
Optimierung der Workflows in der Videodokumentation des Bayerischen Rundfunks - Automatisierung der inhaltlichen Erschließung von Videoproduktionen durch Textmining Entwicklung von Dokumentationssprachen (RFC's) für verschiedene Datenbankfelder der Forschungsdaten unter Berücksichtigung von Interoperabilität und Metadatenstandards

Bewerbung und Voraussetzungen

Die Studienplätze werden kooperativ über Stellenausschreibungen und Arbeits- bzw. Ausbildungsverträge der Partner♦ der Programmvereinbarung besetzt.

Die Ausschreibungen für 2017/18, d.h. Beginn der berufspraktischen Phase des Volontariats zum Januar 2017 und Teilnahme am akademischen Programm 2018 sind per Okt. 2016 bereits abgeschlossen. Bewerber für 2018/19 beachten bitte die Ausschreibungen der Partner im Sommer 2017 etc. pp.

Eine Voraussetzung für die Bewerbung ist i.d.R. ein abgeschlossenes Masterstudium oder eines vergleichbaren Studiums (Magister, Uni.-Dipl.) möglichst außerhalb der Dokumentationswissenschaft. Eine detailliert nachgewiesene mehrjährige qualifizierte dokumentarische Tätigkeit kann als Äquivalent zum berufspraktischen Teil des Volontariats anerkannt werden.

Von Vorteil sind Erfahrungen mit, intensives Interesse an und/oder zumindest keine Scheu vor:

  • Technik und Informatik, weil Datenbank- und Web- sowie Kommunikationstechnologien und Virtualisierung die Arbeitswerkzeuge der Dokumentare sind
  • Formalen Modellen und Konzepten sowie Standards, weil fachliche Spezifikationen und Konnektivitätskonzepte wichtige von Dokumentaren erzeugte Ergebnisse sind und Informationsräume aufgrund ihrer Komplexität eine hohe Abstraktionsfähigkeit erfordern
  • Mathematik, weil sich die meisten relevanten Modelle in der Dokumentation nicht anders beschreiben lassen

Für das Programm stehen 25 Plätze zur Verfügung, von denen die Stammpartner aktuell zw. 21 und 23 Plätze besetzen. Die tatsächliche Ausschöpfung ist mit einem Vorlauf von 18 Monaten bekannt.

♦ aktuell: 
infoNetwork/RTL / Köln, Fachinformationszentrum (FIZ) / Karlsruhe, 
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) / Frankfurt, 
Südwestrundfunk (SWR) / S/BB/MZ, Saarländischer Rundfunk (SR) / Saarbrücken, 
Bayerischer Rundfunk (BR) / München, Hessischer Rundfunk (HR) / Frankfurt, 
Westdeutscher Rundfunk (WDR) / Köln, Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) / Berlin, Potsdam, 
Deutsche Welle (dw) / Bonn, Deutschlandradio (DLR) / Köln, Berlin, 
RadioBremen / Bremen, Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) / Frankfurt, Babelsberg

Freie Teilnahme

Die freien Plätze können von qualifizierten Interessenten blockweise (d.h. je eine von insg. sieben Modulwochen) zu anteiligen Kosten gebucht werden. Für die Teilnahme gibt es eine Teilnahmebescheinigung (kein Teil-/Zertifikat).

Interessenten bewerben sich bitte bei der Abteilung Weiterbildung der h_da. Ansprechpartnerin ist Frau Vonhausen (https://www.h-da.de/studium/weiterbildung/).

Eine Durchbuchung aller Module mit dem Ziel eines Zertifikaterwerbs ist nur in Kooperation mit einem temporären Partner (Unternehmen oder Institution mit dokumentarischen Arbeitsplätzen oder dokumentarischer Abteilung) möglich. Es müssen dabei die gleichen Anforderungen erfüllt werden, wie bei den regulären Partnern des Programms (überprüfbares qualifiziertes berufspraktisches Volontariat von zwei Jahren Dauer oder nachgewiesene mehrjährige qualifizierte dokumentarische Tätigkeit).

 
wd/start.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/21 15:54 von fbmd1008
 
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